VERTRAUENSSCHADEN- und CyberVERSICHERUNG: Am wirksamsten im Paket

Betrug oder Veruntreuung in den eigenen Reihen wünscht sich kein Unternehmen. Dennoch kommt es leider immer wieder zu CEO-Fraud, Fake-President-Fällen, Unterschlagung, gar Sabotage oder sonstige kriminelle Handlungen wie den Verrat von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen. Wussten Sie, dass allein für deutsche Unternehmen jährlich Schäden in Höhe von 53 Millionen Euro (Stand: 2020) entstehen, die durch eigene Mitarbeiter verursacht werden*?

“Die Grenzen zwischen einem Vertrauensschaden und einem Schaden, der dem Unternehmen durch eine Cyberattacke entsteht, ist oft fließend”, erklärt Michael Metz, Niederlassungsleiter der EUROASSEKURANZ Versicherung AG in München. Während es sich bei einem Vertrauensschaden für gewöhnlich um eine Vertrauensperson oder deren Helfershelfer handelt, die das Unternehmen durch einen Betrug wie beschriebenem “Fake President” oder auch Rechnungen aufs eigene Konto konkret finanziell schaden, muss der kriminelle Ansatz bei einer Cyberattacke nicht immer auf den eigenen (finanziellen) Vorteil bedacht sein. Oft motiviert Angreifer hier schon ein Reputationsverlust, der dem betroffenen Unternehmen zugefügt wird oder der Beweis des eigenen Hacking-Könnens.

Homeoffice öffnet neue Einfallstore. Versicherungsprämien steigen.

Die Anzahl solcher Vorfälle steigen. Egal, ob man dabei die Statistiken des Bundeskriminalamtes oder der einschlägigen Versicherungsgesellschaften betrachtet. Auch die coronabedingt gestiegene Häufigkeit des Homeoffice, oft verbunden mit der Arbeit im wenig gesicherten privaten WLAN, erhöht Risiken. Und wer weiß schon, wer im Homeoffice der Mitarbeiter sonst noch Zugang zum PC hat und ggf. vertrauliche Informationen mitlesen kann.
Dies ist mit ein Grund, warum Versicherer bei Vermögenschadenversicherung wie auch Cyberversicherungen noch genauer hinsehen und die Anforderungen für eine Versicherbarkeit deutlich erhöht haben.

Beide Versicherungsformen sind darauf ausgerichtet, Unternehmen im Hinblick auf finanzielle Verluste durch einen solchen Betrug zu entlasten. “Wir empfehlen heutzutage beide Versicherungen im Paket abzuschließen”, rät Michael Metz, “sie ergänzen sich”. Ein Vermögensschaden entsteht bei Unternehmen sowohl, wenn eine Vertrauensperson oder ein Fake President kriminell Geld abzweigt als auch, wenn Produktion oder IT z.B. aufgrund unbemerkt eingeschleuster digitaler Malware stillstehen. 

Worst Case Scenario als Basis für Versicherungskalkulation

“Unsere Kunden werden sich der Risiken zunehmend bewusst, sind aber unsicher, welche Schadenhöhen sinnvollerweise versichert werden sollten”, ist die Erfahrung von Michael Metz. “Wir empfehlen daher die Betrachtung eines Worst Case Scenarios”.
Dabei wird analysiert, welche finanziellen Schäden im “schlimmsten Fall” auf das Unternehmen zukommen können. Dieser ist bei den meisten Unternehmen ein Ausfall der Produktion, der Logistik oder der Unternehmens-IT. Die Frage, die man sich dabei stellen sollte, ist, wie viele Stunden, Tage oder Wochen und wie viele Experten das Unternehmen vor dem Hintergrund der derzeitigen Backup- und Sicherungslösungen benötigt, den Betrieb wieder zum Laufen zu bringen. Im schlimmsten Fall können nach einem Cyberangriff, theoretisch aber auch durch das kriminelle Eingreifen eines Mitarbeiters alle Produktions-, Liefer- und Kundendaten gelöscht sein.

Pauschale Aussagen zur Kalkulation von Versicherungsprämien für Vertrauensschaden- und Cyberversicherungen lassen sich allerdings nicht machen. “Es ist immer eine individuelle Einzelfallbetrachtung. So können wir auch abstecken, welche Risiken mit welcher Versicherung abgedeckt sind”, erklärt Michael Metz.

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EUROASSEKURANZ Niederlassungsleiter Michael Metz berät Sie zu Ihren Fragen zu Vertrauensschaden- und Cyberversicherung gerne persönlich.

Herrn Metz erreichen Sie unter 
Tel. +49 89 54329 152 oder per
E-Mail michael.metz@euroassekuranz.de