Wer haftet, wenn im HOmeoffice ein elektronisches Gerät Beschädigt wird?

Nur die wenigsten Unternehmen und deren Mitarbeiter waren darauf vorbereitet: Im März war von heute auf morgen “Homeoffice” angesagt. Das brachte sowohl organisatorische als auch technische, rechtliche wie soziale Fragen mit sich. Das Team EUROASSEKURANZ erreichen seitdem zahlreiche Fragen zu den diversen Homeoffice-Aspekten. Ein Themenbereich dreht sich um die Frage der Elektronikversicherung.

ELEKTRONIKVERSICHERUNGEN SCHÜTZEN DEN SACHWERT VON COMPUTERN 

… aber auch Tablets, Handys, Druckern und sonstiger elektrischer Arbeitsgeräte und Anlagen, die im Betriebsvermögen des versicherten Unternehmens liegen. Dazu gehört beispielsweise auch das Laptop oder das Firmenhandy, das nun in den eigenen vier Wänden von den Mitarbeitern benutzt wird. “Natürlich muss man immer den Einzelfall betrachten”, erläutert EUROASSEKURANZ Versicherungsexperte Oliver Pätzke, “doch grundsätzlich ist die Elektronikversicherung eine Allgefahrensicherung, die auch dann greift, wenn im Homeoffice das Firmenhandy von der Katze vom Tisch gestoßen wird oder die Kaffeetasse versehentlich über den Laptop kippt.” Unternehmen und vor allem auch die betroffenen Arbeitnehmer können hier also (in den meisten Fällen) aufatmen.

WAS, WENN IM HOMEOFFICE EIN BERUFLICH BENUTZTER PRIVATER COMPUTER BESCHÄDIGT WIRD?

Bei der normalen Elektronikversicherung sind lediglich die bilanzierten elektronischen Geräte im Versicherungsumfang eingeschlossen. “Durch coronabedingtes Homeoffice stellt sich bei immer mehr Mitarbeitern unserer Kunden die Frage, wie im Schadenfall mit beruflich benutzen Privatgeräten – sei das Computer, Drucker oder Handy – umgegangen wird”, berichtet Oliver Pätzke weiter. Schließlich stellen viele Arbeitnehmer die Arbeitserledigung auf eigentlich nur für den Privatgebrauch angeschafften elektronischen Geräte ihrem Arbeitgeber (meist) kostenfrei zur Verfügung. Nutzen sie diese nun auch für berufliche Tätigkeit, so erhöht sich automatisch die Wahrscheinlichkeit einer versehentlichen Beschädigung. Privatgeräte werden normalerweise von der Elektronikversicherung des Arbeitsgebers nicht gedeckt. Können aber in den Versicherungsumfang eingeschlossen werden.

 

EXPERTE OLIVER PÄTZKE HAT DAZU FOLGENDE TIPPS:

  1. Auch private Computer und andere elektronische Geräte der Arbeitnehmer können im Homeoffice-Fall grundsätzlich mitversichert werden.
  2. Dazu notwendig: Eine Befragung der Homeoffice-Mitarbeiter welche Geräte genutzt werden sowie Benennung deren Neuwerts. Um den dann entstehenden Gesamtwert kann der Versicherer dann Ihre Police aufstocken.
  3. Prüfen Sie die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit: Das Einsammeln der unter 2. genannten Informationen bringt einen gewissen Aufwand für Unternehmen mit sich. Lohnend ist dies sicherlich, falls die Fluktuation unter den Mitarbeitern gering ist und Homeoffice noch eine gewisse Zeit gelebt wird. Da derzeit ein Ende der Pandemie-Vorsichtsmaßnahmen noch nicht in Sicht ist, scheint Homeoffice bei den meisten Unternehmen Teil der Arbeitsnormalität zu werden.
  4. Berücksichtigen Sie auch Ihre Eigenbeteiligung (sofern Sie Verträge mit Eigenbeteiligung haben) und passen Sie diese ggf. an.
Oliver_Pätzke

EUROASSEKURANZ Experte Oliver Pätzke steht Ihnen für Ihre Fragen zum Thema Elektronikversicherung im Homeoffice auch persönlich zur Verfügung.

Herrn Pätzke erreichen Sie unter 
Tel. +49 69 970974-140  oder per
E-Mail oliver.paetzke@euroassekuranz.de